Zukunft vertagt? Warum die Arbeitswelt schneller neue Antworten braucht

Shownotes

Wie sieht unsere Arbeitswelt in zehn Jahren aus und wird sie sich tatsächlich so grundlegend verändern, wie heute überall prognostiziert wird?

In Folge 13 begrüßt Stephan Bahns Bettina Schaller, eine der international profiliertesten Stimmen der Arbeitsmarktpolitik. Als Group SVP Public Affairs der Adecco Group und Präsidentin der World Employment Confederation bringt sie eine globale Perspektive auf die Entwicklungen mit, die Unternehmen, Beschäftigte und Politik in den kommenden Jahren prägen werden.

Im Gespräch geht es um technologische Euphorie und eine zunehmende KI-Müdigkeit, den demografischen Wandel und Bildungssysteme, die mit den Veränderungen des Arbeitsmarktes kaum Schritt halten. Warum bleiben dringend notwendige Reformen seit Jahren aus? Welche heute selbstverständlichen Annahmen werden künftig nicht mehr tragen? Und was passiert, wenn sich die Arbeitswelt schneller verändert als ihre politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen?

Auch Führung steht vor einem grundlegenden Wandel: Der klassische Informationsvorsprung von Führungskräften schwindet, Entscheidungen werden datenbasierter und die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine gewinnt an Bedeutung. Gleichzeitig werden gerade jene Fähigkeiten wichtiger, die sich nicht automatisieren lassen – Empathie, Kommunikation, Urteilsvermögen und die Fähigkeit, Orientierung zu geben.

Eine globale, ehrliche und durchaus kritische Bestandsaufnahme über die Zukunft der Arbeit und ein Gespräch darüber, warum technischer Fortschritt allein noch keine bessere Arbeitswelt schafft.

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu unserem Disruptiv-Podcast aus Frankfurt, heute dreißig Grad.

00:00:05: Wir haben heute einen sehr spannenden Gast zur Besuch direkt in Zürich angesiedelt und ja auch dort ist glaube ich so warm.

00:00:11: Und ich kann nur sagen wenn es um das Thema Zukunft der Arbeit geht, um globale Arbeitsmärkte oder eben auch um internationales Netzwerken dann ist die Person mit der wir gleich sprechen werden sicherlich die prägenste Stimme weltweit.

00:00:36: Ich bin sehr, sehr froh heute Bettina Schaller zu begrüßen in so einem Podcast.

00:00:39: Und Bettina ist bei uns die Group SVP für Public Affairs und ist auch dem Bein noch Präsidentin von dem World Employment Coverage und hat glaube ich auch noch sehr viel mehr gemacht was jetzt gar nicht alles vorstellen möchte sondern würde einfach mal Bettina dir das Wort übergeben weil wir sind sehr gespannt weil du hast ja eher die globale Brille und die globalesicht und ihr habt immer auch Auswirkungen auf uns in Deutschland Und von daher sind wir sehr, sehr froh durch heute für den Podcast Gewinn zu dürfen.

00:01:07: Aber erzähl dir vielleicht erstmal den unseren Zuhörern so ein bisschen wer du bist und was du schon so alles gemacht hast!

00:01:12: Stefan, vielen herzlichen Dank meinerseits dass ich mich heute bei euch hier einsoumen kann.

00:01:20: Tatsächlich aus Zürich das ist so vielleicht gleich dazu.

00:01:25: Ich bin tatsächlich Schweizerin aber nicht in der Schweiz aufgewachsen Sondern ich habe sogar einige Jahre in Deutschland gelebt und zwar als Kind in Bonn Und dann durfte ich mein Magister in Freiburg im Breisgau absolvieren.

00:01:42: Insofern habe ich natürlich immer ein Plätzchen für Deutschland, in meinem Herzen.

00:01:49: Ich blicke gerade jetzt auch sehr gespannt auf die Entwicklung in Deutschland und die Situation in Deutschland – sei es Arbeitsmarkt technisch oder grundsätzlich!

00:01:59: Es ist tatsächlich so, dass meine Rolle global ist bei einem der in der Branche, also bei der ADECO Group eben ein Schweizer Unternehmen.

00:02:10: Eben in Zürich mit Hauptsitz.

00:02:12: Wobei es in meiner Rolle da könnte ich auch aus der Türkei sein oder aus Burkina Faso sag' ich zum Teil.

00:02:18: Es ist wirklich im Zufall wir sind relativ wenige Schweizer die wirklich da in Hauptsitfunktionen tätig sind.

00:02:24: Ich kam vor sechzehn Jahren, kam mich zur ADECo Group damals auch in die Branche.

00:02:29: Also ich kannte die Bransche überhaupt nicht und muss auch gestehen Ich komme aus einer Familie mit Politikern, Beamten und die hatten alle so gesunde Vorbehalte auch gegen die Art und Weise wie natürlich unser Geschäft wahrgenommen wird vor allem.

00:02:45: Und das ist ja ein großes Thema.

00:02:46: Vielleicht kommen wir da noch darauf, also die Wahrnehmung dessen was unsere Branche macht und dann die Realität ist eine andere.

00:02:53: Aber aus meiner Optik damals ich war immer in diesen politischen Thematiken unterwegs.

00:02:59: Also eben politische Wissenschaft, wie gesagt habe ihn in Freiburg im Breisgau.

00:03:03: Habt dann aber gleich in der Privatindustrie gearbeitet.

00:03:05: War dann auch Diplomatin.

00:03:07: Also bin dann eingetreten ins quasi deutsche Auswertigeamt wollte dann unbedingt an einen Exot Ort geschickt werden.

00:03:16: Ja, wo haben die mich hingeschickt als ersten Posten?

00:03:19: Brüssel!

00:03:21: Ist natürlich auch ein Dschungel das ist klar aber gut.

00:03:23: und nachdem das Departement wie wir es in der Schweiz nennen, mich nach Brüssel wieder zurück nach Bern also die Schweizer Hauptstadt sticken wollte habe ich dann gesagt also Leute ich glaube ich werde das ganze Experiment hier mit beenden.

00:03:37: dort bin ich damals schon so ein bisschen ding Weil ich sah mich da so als Diplomatin und Vertreterin eben dieser neutralen, innovativen, wohlhabenden natürlich also sehr privilegierten Schweiz die eben so viel mitbringen kann.

00:03:54: Und dann war das plötzlich nicht mehr da.

00:03:56: Und dann bin ich eben über Umwege zur Adelko-Gruppe gekommen.

00:04:00: Ich habe immer in diesem Bereich Politik, Public Affairs und institutionelle Beziehung die Funktion aufgebaut bei der Gruppe und mich von Anfang an auch in Arbeitsmarktpolitischen Gremien angefangen, mich bemerkbar zu machen oder niederzulassen – also das kann man so sagen!

00:04:23: Und so hat das dann unweigerlich dazu geführt, dass dann irgendwann eben jetzt in dem Fall vor fünf und ein halb Jahren ich dann zur Präsidentin gewählt wurde des Weltverbandes der Branche.

00:04:34: Jetzt mein deutsches Mitglied.

00:04:35: da ist der GVP also der Verband für Personaldienstleister.

00:04:40: aber da gibt es natürlich im deutschsprachigen Raum, da gibt's auch das Schweizer Mitglied, also SwissTurfing, das österreichische Mitglied und somit ist das ein großer Bestandteil meiner Aufgabe diese Branchen in Interessen zu vertreten.

00:04:55: Und dann aber nochmals gröber Arbeitsmarktpolitik bin ich auch also mitunter zum Beispiel Vizepräsidentin des Ausschusses für Beschäftigung und Bildung des G-Zwanzig, bin auch im G-Sieben.

00:05:09: Also es ist immer sehr spannend da natürlich dieses Jahr.

00:05:11: die USA haben die Präsidentschaft.

00:05:14: Die haben übrigens beschlossen NÖ, also Thema Labour, also Beschäftigungen nö das braucht keine Arbeitsgruppe.

00:05:21: Die ganze Arbeit, die wir da über die Jahre jetzt... Ich bin da seit elf Jahren dabei.

00:05:26: Nein, seit zwanzig Elf.

00:05:27: Jetzt muss ich rechnen.

00:05:28: Fünfzehn Jahren dabei!

00:05:29: Die ist einfach mal total brach gelegt worden.

00:05:33: aber gut Das sind ja generell Tendenzen, die man sieht.

00:05:37: Also viel zu Präsidentin da, dann bin ich Präsidentin des Beschäftigungsausschusses von Business at OECD und zwar im Employment Labor Social Affairs Committee Und dann habe ich eben noch eine Anzahl anderer Mandate.

00:05:50: was auch vor einigen Jahren beschlossen habe ist dass ich mich sehr stark engagiere auf Themen der Inklusion Und ein spezifischer, was Frauen im Arbeitsmarkt anbelangt.

00:06:00: Ich glaube wir kommen darauf heute.

00:06:02: aber Stefan das war jetzt eine sehr lange Einleitung und was ich über die Jahre auch gelernt habe ist die Idee mal sagen ich werde schnell was mal über mich sagen.

00:06:12: nein!

00:06:13: Ich nehme mir die Stunde und ich hab noch längst nicht alles erzählt.

00:06:17: Ich habe eine Tochter zwanzigjährig.

00:06:20: Stefan da muss ich euch sagen da bin ich komplett verloren.

00:06:23: also das ist ne ganz andere Welt.

00:06:26: mein mein und Wir schauen uns da zum Teil verzweifelt an.

00:06:29: Natürlich vor Begeisterung auch, aber genau so viel.

00:06:33: ein bisschen zu mir noch als Person.

00:06:35: Ja vielen Dank Bettina!

00:06:36: Wir haben wirklich einen beeindruckender Werdegang und dann kann nur erahnen was du meinst.

00:06:39: mit meinen zwei Söhnen, sechs und acht Jahre alt bin ich auch gut.

00:06:42: Gut heraus gefordert ja?

00:06:44: Aber es ist eine super Brücke.

00:06:45: deine Vorstellung zum eigentlichen Thema.

00:06:47: Jede Entwicklung die wir in Deutschland hier haben der geht ja eigentlich die globale Entwicklung voraus auch im Arbeitsmarkt um.

00:06:52: wenn wir jetzt einfach mal sagen wir schauen mal zehn Jahre in die Zukunft bewirkt so ein bisschen vielleicht fast schon naiv, weil wir wissen da teilweise nicht mehr was nichts total passiert.

00:06:59: Aber dennoch vielleicht mal einen Blick bemühen in Zukunft und zu sagen welche Annahmen von heute werden in nächsten zehn Jahren wirklich fast überholt sein Vielleicht auch mit deinem globalen Blick drauf geguckt, welche Rolle spielen Unternehmen überhaupt noch oder arbeiten Menschen vielleicht auch dann zu dem Projekt orientiert.

00:07:14: Was ist so deine Einschätzung?

00:07:15: Ich liebe diese Frage und bin mittlerweile auch so angekommen dass ich jetzt mit Stand heute sage weißt du was?

00:07:23: in zehn Jahren sieht es eigentlich gar nicht so wahnsinnig anders aus.

00:07:27: Das ist wahrscheinlich ein bisschen unerwartet, wenn ich das so sage.

00:07:30: Weil natürlich alle von den wahnsinnigen Disruptionen reden natürlich vom Einfluss von Technologie.

00:07:37: Ich werde übrigens auch da.

00:07:38: Also ich nutze den Begriff KI eher ungern diese Tage weil sehr viel von dem was als KI beschrieben wird eigentlich gar kein KI ist sondern Technologie oder eben Chatbot oder sonst irgendwas.

00:07:50: also sag' ich mal lieber Technologie.

00:07:52: ja natürlich sehen wir da dass das in aller Munde ist.

00:07:56: aber wie sehen jetzt mit heute erstens in was Technologie anbelangt, dass die sogenannte Adoption da musst du mir dann helfen mit den Ausdrücken Stefan.

00:08:04: Dass sie gar nicht so verbreitet ist und zwar einerseits wegen technischen Problemen andererseits zeigt sich ja immer mehr auf das eben das return on investment eben nicht gegeben ist.

00:08:16: und dann was ich jetzt langsam sehe was wir sehen ist es jetzt schon eine Art Und da brauche ich das Wort KI, KI-Fatigue aufkommt.

00:08:26: Und zwar interessanterweise bei den jüngeren Generationen die sich zum Teil sogar eher weigern gewisse Instrumente zu brauchen.

00:08:35: Es ist sehr verallgemeinert natürlich.

00:08:38: und nochmal wenn wir jetzt diese Projektion machen von heute bis auf zehn Jahren also es wird genauso noch Arbeitsmarktstruktur geben wie heute.

00:08:48: Wir werden was die Regulatorien anbelangt, ich meine das zehn Jahre sind da nichts oder?

00:08:55: Also ich sage und das ist selber auch gesagt Stefan wir leben natürlich in einem Großunternehmen dass erst noch Börsen kotiert ist, da leben wir von quarter zu quarter.

00:09:04: Also ganz klar, der Rhythmus ist da sehr intensiv und dann müssen wir aufzeigen.

00:09:09: Ich meine ich muss und darf auch jeden Kurter, darf ich bei uns im Aufsichtsrat natürlich Apport machen einerseits über eben wie das aussieht in der regulatorischen Welt Wie die Gruppe sich da positioniert.

00:09:21: Auch zu KI übrigens.

00:09:22: also ich bin Vorsitzende des Responsible AI Committees Der ADECO-Grupp Natürlich wahnsinnig spannend!

00:09:29: Wir haben dieses eine Dieses schnelle Code to Code aber Tick-Regulatorien, das wissen wir auch.

00:09:35: Ich meine wenn ich in fünf Jahren, wenn wir da was durchbekommen dann war das enorm schnell.

00:09:40: jetzt sprechen wir von zehn Jahren.

00:09:42: also da werden Strukturen die wir heute haben werden da noch bestehen.

00:09:48: Jetzt führt dass natürlich zu einer Antwort auf deine Frage und zwar ist es die ja hallo?

00:09:55: Ich meine Wenn wir in zehn Jahr noch die gleichen Strukture wie heute haben Ist das ein gutes Zeichen oder ein schlechtes zeichen Schaue heute schon.

00:10:05: wie wir einen Reformbedarf haben mit den jetzigen Strukturen, wie wir eben sehen das Inadequation zwischen der Welterarbeit des Arbeitsmarktes und dem Bildungswesen der Bildungspolitik in vielen Ländern.

00:10:24: Und in Deutschland sehen wir da auch eine Erosion, wie das Problem nicht gelöst wird.

00:10:30: Dann ist dieser Ausblick in die Zukunft, dass er eigentlich ein kritisch sein muss.

00:10:36: Übrigens zu dem Thema, ich war vor mittlerweile sind das auch etwa drei Wochen her, war ich am OECD-Ministertreffen der Bildungs- und Arbeitsminister, das findet alle zwei Jahre statt, wo dann eben eine Bestandesaufnahme gemacht wird nicht?

00:10:51: Also okay was haben die verschiedenen OECD-Mitgliedstaaten, da gehört ja Deutschland natürlich auch dazu.

00:10:57: Was haben sie jetzt erreicht in den letzten zwei Jahren?

00:11:01: Welche Initiativen möchten Sie insbesondere

00:11:03: hervorheben?".

00:11:05: Ja Stefan!

00:11:07: Also ich war das schon ein bisschen besorgt weil von den Themen her... Da war es so ziemlich das Gleiche wie vor zwei Jahren in Brüssel und vor vier Jahren und vor sechs Jahren.

00:11:17: Natürlich spricht man auch da von KI.

00:11:20: Aber gut, also so bahnbrechend ist es ja nicht.

00:11:23: und dann hier eben zu meinem Kommentar als uns dann von der OECD die vergleichenden Zahlen aufgezeigt wurden was den Bildungsstand der Leute der Menschen anbelangt oder angeht in den verschiedenen OECd-Ländern Stefan das ist erschreckend!

00:11:41: Also wir sind dazu zurückgegangen.

00:11:44: Wir haben in den Bildungssystemen, haben wir es nicht geschafft.

00:11:49: Und das wurde ja vor KI oder vor Technologie, wurde das ja alles schon aufgegleist und ist eben ein Resultat eines Systems, dass wir mitziehen seit dem Zweiten.

00:11:58: Weltkrieg.

00:11:59: Da haben wir uns nicht geschafft – und wir wissen es!

00:12:02: Ich meine ich habe dort auch gesagt, ich hab dann natürlich öffentlich das Wort als Vertreterin der Wirtschaft.

00:12:07: Da waren wir immerhin zu zweit.

00:12:09: Ah übrigens die andere Vertreternin ist Deutsche?

00:12:12: Die Hanni Rosenbaum, sie ist die CEO von Business at OECD.

00:12:17: Also da hat Deutschland eine sehr starke Stimme in dem ganzen Prozess und ich habe nicht in diesen Worten gesagt Leute, ich bin jetzt seit sechzehn Jahren in dieser Branche und also wenn wir es uns leisten können weiterhin so langsam und Entschuldigung ineffizient das voranzutreiben, dann ist es gut.

00:12:38: Aber aus meiner Sicht können wir das eben nicht.

00:12:41: Jetzt möchte ich natürlich nicht Öl ins Feuer gießen von all denen die sagen eben ineffiziante Politik und so.

00:12:46: aber hier das ist schon Thema.

00:12:48: und nochmals wie jetzt den Bogen zu meiner Antwort vorher Ich hoffe nicht dass wir in zehn Jahren immer noch in der Situation sind weil dann sage ich dir wird die Arbeitswelten ganz ungemütlicher Ort sein.

00:13:00: So, jetzt ist ein bisschen düsterer Ausblick von einer komischen Perspektive wahrscheinlich.

00:13:04: Genau ich denke auch KI-demokratisiert wissen aber halt eben nicht Urteils ermöglichen und ich glaube das Wissen ist viel mehr da auch bei den jungen Leuten die wir so führen.

00:13:13: aber eben dann diese ganzen Datenwust zu interpretieren die richtigen Rückschüsse zu ziehen analytisch draufzublicken Das wird zum besten wahrscheinlich der Ziel der Zukunft sein.

00:13:23: Also wir gehen schon davon aus als auch vielen unserer Unternehmen oder Kunden die uns beauftragen spielen uns dass sie sich alle mit KI beschäftigen.

00:13:30: Ich glaube auch noch nicht ganzheitlich wissen, was sie da eigentlich tun, gar nicht herweise.

00:13:34: Aber wissen dass sich damit beschäftigen müssen.

00:13:36: aber so ein bisschen wir machen zwar alle machen, aber wie du schon sagst das Return on a West fehlt teilweise und manchmal eben auch die Effizienz.

00:13:44: Was würdest du denn sagen?

00:13:45: Wie jetzt egal wie es in zehn Jahren ist KI zum Beispiel auch die Führungsstruktur oder vor allem auch Entscheidungsprozesse verändern kann.

00:13:53: Was ist doch deine Titee Saison wenn du zu einem Treife sitzen beantwortest?

00:13:56: Wie würdest Du es beschreiben?

00:13:58: Also, ich meine eben nochmals zum Thema in zehn Jahren sind natürlich auch andere Leute im Arbeitsmarkt.

00:14:06: Das Thema Demografie müssen wir schon natürlich mitmachen.

00:14:10: wenn ich jetzt diese eine Bemerkung mit der Struktur gemacht habe kommen wir es zu.

00:14:14: ja wer ist denn in diesem Arbeitsmarkt?

00:14:17: und bis in zehn jahren sind jetzt genau die Generationen bei einerseits draußen von denen wir wissen, Rentner etc.

00:14:24: Dann ist das Thema in Deutschland auch besonders stark mit dem Mangel.

00:14:28: oder nur numerisch an Arbeitenden.

00:14:35: Unabhängig davon, ob sie die Kompetenzen haben oder nicht.

00:14:38: und dann haben wir eben die, die jetzt aufwachsen mit diesen ganzen Technologie-Instrumenten was dazu führt dass sie auch völlig anders an die Arbeit herangehen.

00:14:49: Die werden in einem Alter sein wo sie selber Führungsfunktion langsam übernehmen soll wenn sie das nicht schon viel vorher gemacht haben, sofern Sie eben in den klassischen Organisationen Unternehmen und Prozessen sind wie jetzt.

00:15:06: Also es ist klar die Führung wird anders aussehen weil die Menschen, die dann im Arbeitsmarkt sein werden schon ganz anders seien von sich aus, oder andere...

00:15:17: Anders sozialisiert worden.

00:15:18: Genau und da komme ich jetzt zurück eben all die mit den jungen Generationen zu tun haben in den eigenen Mannschaften und Frauschaften die merken ja schon oder wir sehen das alle also das wird schon ein Thema sein.

00:15:30: es wird klar sein, wenn wir von Kollaborationen sprechen und das wissen wir.

00:15:36: Das war schon immer wichtig wird jetzt immer wichtiger.

00:15:38: Das Teil dieser Kollaborations auch Menschmaschine so quasi sein wird.

00:15:43: ja gut bis in zehn Jahren haben wir das dann wohl sind wir sicher an einem anderen Punkt als Jetzt.

00:15:48: ich meine jetzt weiß man da noch nicht so genau wie damit umgehen Dann werden wir davon ausgeht dass die Führung dieses menschliche, von dem wir alle sprechen.

00:15:57: Dass das eben mehr hervorgehoben werden muss müssen wir schauen weil ich denke Wir werden in einer Datenwelt leben also auch der Arbeitsmarkt da werden Unternehmen und im Entscheidungs- und Führungsprozesse werden sehr stark data based sein oder?

00:16:14: Ich meine auch jetzt heutzutage unser Unternehmen viele Unternehmen sind vor allen Dingen Data Hubs Und wir sind ja alle erpicht darauf dass wir das Monster füttern nicht.

00:16:24: Wir kommen vielleicht dann auch noch darauf, was es heißt mit Täterdaten und dann sind ja diese sehr beißt etc.

00:16:31: Nochmals zurück bis in zehn Jahren, auch was eben Führung anbelangt gehen wir davon aus das wird Daten getriebener.

00:16:41: Und jetzt komme ich natürlich stark auf unsere Branche, wo wir eben KI einführen auch in Prozesse, Entscheidungsprozesse.

00:16:48: Wo wir Automatisierung natürlich auch vorantreiben aus guten Gründen zum Teil.

00:16:52: Also ich gehe davon aus dass in Zukunft dann auch Entscheidungs-Prozesse eben sehr technischer werden und automatisiert werden.

00:17:00: also da wird die Welt schon anders aussehen.

00:17:02: Es kommt natürlich immer auf die Branche drauf an, auf die Größe des Unternehmens.

00:17:06: aber diese Dieses Zusammenspiel Menschmaschine, das wird schon anders aussehen.

00:17:15: Ja was wir beobachten und da stimme ich die absolut zu uns mehr auf fast am Ende ist ... Was?

00:17:23: Wir haben aber noch weiter folgen.

00:17:25: Die Führung wie ich sie kannte war eigentlich so geprägt der Führungskraft hat eine Informationsvorsprung in der Regel Und hat dann darauf basierend auch so ein bisschen die Richtung den Mitarbeitenden vorgeben.

00:17:34: Ich denke es würde sich eher in die Richtung entwickeln.

00:17:37: dieser Informationsvorsprung schwindet, also eigentlich alle haben die gleiche Information und die Führungskraft wird eher so ein bisschen orchestrieren wie vielleicht die Dinge zu interpretieren sind was man daraus macht.

00:17:46: Vielleicht die Governance drum herum oder das Framework bauen und deswegen wird eigentlich eine ganz andere Skill in der Zukunft für Führungskräfte nötig sein.

00:17:52: und diese weichen Faktoren wie Empathie, Kommunikationsfähigkeit, ein Stück weit dieser Spannung zwischen Autonomie versus Kontrolle.

00:18:02: Das sind die Themen der Zukunft, die wir sehen und deswegen tun sie auf viele Führungskräfte aktuell so schwer glaube ich.

00:18:11: Ich meine, Ornis Leverin ja schon länger oder von diesen Elementen?

00:18:15: Und jetzt ist es aber so und Führungen ist auch kulturell und Arbeitsmärkte sind auch kulturell.

00:18:21: das spielt da immer mit.

00:18:23: Und ich denke, dass wir in germanischen Kulturkreisen uns eher wahrscheinlich eben an hierarchische Top-Down etc.

00:18:32: Strukturen gewohnt sind und... Nochmals, das kann ja nicht neu sein oder was jetzt eben als Kompetenzen da aufkommt.

00:18:40: Aber jo, Neues, früher galt es wahrscheinlich als Wischi Waschi, das ist nicht sehr politisch korrekt, was ich sage aber jetzt merken wir tatsächlich Ja!

00:18:48: Also bei den jungen Generationen ist es wirklich so.

00:18:51: also da wissen wir jetzt schon... Das Sprachen haben vorher, da muss man sofortiges Feedback geben.

00:18:57: Da muss man auf mentale Sicherheit dann auch achten, psychische Sicherheit, Gesundheit etc.

00:19:04: Ja das sind Themen die von jemandem der führt eben integriert werden müssen und das Wahnsinnige ist also quasi dass Ying und Yang der Technologie nicht.

00:19:15: Also wir werden uns mehr und mehr Menschmaschine in diese Richtung bewegen, wo wir viel abgeben können und dann eben sind es diese Elemente die bleiben und die wir dann im Zwischenmenschlichen hervorheben müssen.

00:19:29: Ja, eine spannende Zeit!

00:19:30: Und ich glaube wie als erdecke Gruppe und auch als DSAG sind auf jeden Fall bereit dieser Herausforderung anzunehmen.

00:19:35: Ja total!

00:19:36: Freuen Sie sich darauf?

00:19:38: Mit diesen Worten würde ich mir was bedanken und hat mir richtig Spaß gemacht mit den Gesprächen und ja freue mich auf die nächste Folge

00:19:44: Auf bald, hoffe ich.

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