Zwischen Karriere und Klischees: Was Frauen im Job noch immer ausbremst

Shownotes

Welche Hürden erleben Frauen auf ihrem Karriereweg noch immer und was können Unternehmen dagegen tun?

In Folge 16 von DISruptiv spricht Bettina Schaller, Group SVP Public Affairs der Adecco Group und Präsidentin der World Employment Confederation, mit Stephan Bahns über Chancengleichheit, Sichtbarkeit und den Wiedereinstieg von Frauen in den Arbeitsmarkt.

Ausgangspunkt des Gesprächs ist eine persönliche Erfahrung: Nach einer dreijährigen beruflichen Auszeit stieg Bettina Schaller in eine Position ein, deren Vergütung aus ihrer Sicht nicht ihren tatsächlichen Kompetenzen entsprach. Rückblickend macht sie deutlich, dass eine Karrierepause nicht mit einem Verlust von Fähigkeiten gleichzusetzen ist. Erfahrungen außerhalb des Berufslebens können zusätzliche Kompetenzen schaffen und wertvolle Perspektiven eröffnen.

Darüber hinaus diskutieren beide, welche strukturellen und kulturellen Barrieren Frauen auch heute noch begegnen. Dabei geht es um Diversität in Führungspositionen, die Bedeutung von Vorbildern sowie die Frage, wie Unternehmen eine wirklich inklusive Unternehmenskultur schaffen können.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle von Sprache und Technologie. Bettina Schaller erläutert, warum geschlechterneutrale Kommunikation und der bewusste Umgang mit möglichen KI-Biases im Recruiting entscheidend sind, um Chancengleichheit zu fördern und Talente nicht unbewusst auszuschließen.

Besonders praxisnah wird das Gespräch, als es um Sichtbarkeit im Berufsleben geht. Bettina Schaller und Stephan Bahns ermutigen dazu, die eigene Leistung aktiv sichtbar zu machen, die eigene Stimme zu nutzen und Erfolge zu teilen. Denn gute Arbeit allein werde nicht immer automatisch wahrgenommen.

Ein Gespräch über Karriere, Gleichberechtigung, Selbstvertrauen und die Frage, warum mehr Sichtbarkeit und faire Rahmenbedingungen entscheidend sind, um Potenziale vollständig zu entfalten.

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu

00:00:01: Disruptive

00:00:02: mit einer neuen Folge, heute vor allem für unsere Zuhörerinnen.

00:00:10: Ich habe einen interessanten Gast bei mir der auch sehr authentisch über dieses Thema sprechen kann.

00:00:18: Bettina Schalla ist wieder dabei und Bettina du hast ja glaube ich echt ein spannenden Karriereweg hinter dir hast sicherlich auf dem Weg nach oben in deine jetzige Rolle die er nimmt beruhige Komplexität hat, viele Hürden nehmen müssen und diesen bestimmt auch einige Dinge begegnet die durchaus interessant sind.

00:00:36: Und darüber würde ich mit dir genau mal sprechen wenn du auf deinen ganzen Karriereweg so zurückblickst.

00:00:41: Gab es da irgendwie einen Moment in dem dir besonders bewusst wurde das für dich als Frau vielleicht auch andere Regeln gelten?

00:00:51: Schön, dass ich wieder mit dir einen Moment teilen kann.

00:00:55: Stefan vielen Dank für die Einladung.

00:00:57: nochmals!

00:00:59: Andere Regeln für mich – yes und zwar was vor allen Dingen die Entlönung anbelangt.

00:01:07: Bin ich absolut der Überzeugung das das bei mir?

00:01:11: Und wir müssen das jetzt schauen, das ist vielleicht eine Behauptung Aber ich weiß, dass ich wieder eingestiegen bin nachdem meine Tochter zur Welt kam und ich übrigens eine Pause gemacht habe.

00:01:22: Drei Jahre nicht gearbeitet?

00:01:24: Drei

00:01:24: Jahr!

00:01:25: Spannend!

00:01:26: Das hatte damit zu tun das mein Mann als Berufssportler, als Profi-Sportler...

00:01:32: Oh jetzt gehen Sie ja neugierig was ein Sporter da gemacht.

00:01:36: Er ist Touring Golf Professional, also ein Berufs-Golfspieler.

00:01:41: Und zu der Zeit als unsere Tochter auf die Welt kamen war er forty fünf Wochen im Jahr unterwegs und so wusste ich natürlich in unserem Fall wir werden kein normales Familienleben haben und dann habe ich mich damals entschlossen dass ich drei Jahre das wieder mitreisen.

00:01:58: Das hat vor allen Dingen auch bedeutet, dass wir die Winter in Südafrika verbracht haben.

00:02:02: Es gibt Schrechte also?

00:02:02: Man

00:02:03: ist Schweizer in Südafrika geboren und aufgewachsen.

00:02:06: Deswegen fünf Monate Südafreika war damals einfach sein Leben auch.

00:02:11: Und ich fand dann damals ja gut das kann ja für das Kind nicht so schlimm sein wenn es eben die die Winter hier in Südamfrika verbringen und wie auch die Zeit zu quasi als Familie verbringen.

00:02:21: Wir konnten das.

00:02:22: Also das ging bei uns.

00:02:25: Ich bin natürlich die erste sie sagt Bei vielen geht das nicht Aber eben, und dann bin ich wieder eingestiegen.

00:02:30: Und bin dann in einem Lohn eingestieben eigentlich der eben nicht dem Entsprach was eigentlich meine Kompetenzen sind.

00:02:37: also das war wirklich eine Situation in der ich natürlich schon damals wusste jetzt hätte ich anders verhandeln müssen aber ich hatte das Gefühl nach drei Jahren Pause kann ich so quasi nicht so viel verlangen obwohl ich mein Ich habe ne Wahnsinns Ausbildung ich spreche acht Sprachen wirklich sehr kompetent in meinem Bereich, lernfähig etc.

00:03:00: Also ich habe wirklich, Entschuldigung eine Liste von Pluspunkten die für mich sprechen und die auch einen Wert mit sich bringen.

00:03:08: aber damals war eben genau diese Situation von denen viele heute sprechen wieder einstieg von Frauen in den Arbeitsmarkt und was da eben für Ungleichheiten dann mit sich kommt.

00:03:20: also Ich hab's nie so empfunden, was jetzt meine Kompetenzen anbelangt und da war übrigens auch die Pause.

00:03:27: Hat dafür keinen Effekt weil in den drei Jahren habe ich natürlich mich weiterentwickelt.

00:03:35: Ich blieb dran, ich wusste Bescheid Ja, also im Gegenteil und ich habe ja Kompetenzen noch dazugewonnen als Mutter.

00:03:44: Voilà!

00:03:45: Also das ist für mich überhaupt kein Thema aber es war diese Lohngleichheit.

00:03:49: Würdest du in dem Rückblick wenn du jetzt heute einer wieder einsteigenden Mutter einen Tipp geben würdest?

00:03:54: Für so ein Gespräch des Wiedereinstiegs?

00:03:57: gibt's da irgendwas was du für die Gehaltsverhandlungen oder generell fürs Gespräch empfehlen könntest?

00:04:01: Hundert Prozent.

00:04:03: Also für mich sind dieser Argumente eben mit Jahren, Arbeit, Erfahrung.

00:04:08: Das ist wirklich kanurbedingt und es kommt auf die Branche drauf an wieder.

00:04:14: Da Herrskirurgis dann drei Jahre Pause schon nicht ganz so ideal aber es gibt genug Berufe wo's wirklich also nichts ausmacht.

00:04:22: Und dann soll das bitte sehr keine Strafe sein, ja?

00:04:25: Bitte sehr keine Strafe.

00:04:26: Wenn man der Menschheit und dem Land den größten Beitrag geleistet hat in dem man ein Kind gewehrt hat also unbedingt und weiß es gibt schon viele da eben beraten und unterstützen aber ich denke jetzt auch von Seiten von Unternehmen die wieder einstellen.

00:04:41: Also bitte seid da fair!

00:04:44: Und würdest du sagen, das Thema Entlohnung ist ja eines von mehreren Themen wo man es vielleicht auch schwerer gemacht bekommt.

00:04:49: Gibt's noch andere Barrieren die vielleicht heute noch detailweise Begegnenden, die subtiler sind als Frau?

00:04:55: Jo!

00:04:56: Also selbst leider, selbstverständlich zuerst einmal dass man hier weiterhin eben überhaupt so als Kategorie angeguckt werden muss.

00:05:06: also das ist für mich ja schon grundsätzlich grundsätzlich fragwürdig.

00:05:12: Und das ist auch ein Grund, warum ich mich eigentlich lange gewährt habe in Frauenthematiken einzusteigen weil ich gesagt habe also erstens haben so quasi unsere Mütter haben den Kampf ja schon gekämpft und der Feminismus und vom Prinzip her sollten die Systeme gerade hier in Europa oder in der germanischen Welt Herr könnte man meinen die Systemen sollten so aufgebaut sein, dass eben Frauen mit den gleichen Spießen in den Arbeitsmarkt aufgenommen integriert und dann weiterentwickelt werden.

00:05:45: Und irgendwann muss ich mir selber eingestehen, das ist nicht so!

00:05:51: Eigentlich haben wir sogar Schritte zurückgemacht.

00:05:55: Übrigens bin auch der Meinung, dass im Moment wie die Welt sich jetzt entwickeln... Wir haben alte Männer Führungspositionen von Putin über Netanyahu, über Trump.

00:06:09: Über die Liste geht weiter und das sind die Rollenvorbilder.

00:06:13: Die Rollenfoll bittere von jungen Männern heutzutage.

00:06:16: es ist unglaublich also wenn ich da jetzt... Ich habe eine zwanzigjährige Tochter Wenn ich von ihr und ihren Freundinnen höre wie sich da die Umgangsarten verändert haben Und wie sie im sozialen Umfeld zum Teil behandelt werden.

00:06:32: Ich bin absolut schockiert.

00:06:35: und entsprechend zurück zum Thema.

00:06:36: da müssen wir intervenieren, da müssen eben Maßnahmen getroffen werden.

00:06:41: deswegen gehöre ich zu denen die auch sagt Unternehmen müssen das als festen Bestandteil ihrer Strategie?

00:06:49: Müssen sie eine diverse Arbeitnehmerschaft und da gehören Frauen dazu auch viele andere natürlich, müssen sie vorsehen und entsprechend investieren.

00:07:00: Und wie?

00:07:00: die Führungsebene muss das als eine der Hauptprioritäten auf dem Radar haben?

00:07:06: Warum sehe ich immer noch in vielen Unternehmen wenn ich Frauen auf Bordebene sehe dann ist es meistens HR oder es kommt vielleicht sogar Public Affairs und ich sehe wenig weibliche CIOs, ich sehe wenige weiblichen CFO's.

00:07:22: Ist die Durchlässigkeit nicht da oder ergreifen immer noch weniger Frauen in dieser Spezialisierung, diesen Mindbereich?

00:07:33: Ach Stefan.

00:07:34: Wenn wir da die Antwort müssen dann hätten wir es wohl gelöst, oder?

00:07:38: Und wenn ich sage die Antwort, das ist doch immer eine Kombination von allen Punkten und dann kommt es darauf an.

00:07:47: Die Branche, das Unternehmen, die Größe, es kommt darauf an wie stark die Führung der Organisation eben auch Signale gibt.

00:07:57: Es sind hier alle willkommen oder nicht?

00:08:00: Ich denke dass man eben nicht mehr nur einfach annehmen kann Dass man als Arbeitsort ... alle empfängt.

00:08:07: Also ich denke, so muss man sich auch positionieren als Arbeitgeber.

00:08:13: Es sind alle willkommen und wenn man möchte oder dann sagt man auch wir freuen uns tolle Frauen

00:08:19: etc.,

00:08:20: es gibt bessere Wege... Ich bin nicht in der Kommunikation, ich bin Public Affairs.

00:08:26: Das ist wahrscheinlich der eine Punkt wo man jetzt sagen könnte dass ich da Führungspersönlichkeiten und dann natürlich die bekannten Role Models, dass man da einfach mehr noch gute Beispiele eben im System vorzeigen kann.

00:08:42: Die auch aktiv sind und das hervorhin.

00:08:45: Weil sonst all die Themen, die du aufgebracht hast, sind natürlich Blocker.

00:08:49: Das ist so weiterhin.

00:08:51: Ich denke mal... Identifikationsfiguren oder Vorbilder angesprochen, damit man auch andere Frauen anzieht und sie sehen es ist möglich im Unternehmen aufzusteigen.

00:09:00: Dann wird ja viel oft über Quoten diskutiert die helfen können oder sollen.

00:09:04: Siehst du noch andere Instrumente was Unternehmen tun können um da durchlässiger zu werden?

00:09:09: Weißt Du vielleicht jetzt ein Thema hier und das kommt zurück auf uns und unsere Branche und hier kann ich vielleicht von einem Projekt berichten.

00:09:18: Es ist die Sprache, die man braucht.

00:09:20: Denke ich, die auch einen Unterschied machen kann und jetzt gerade bei uns.

00:09:24: Wir sind ein Unternehmen im Personalbereich also die Art und Weise wie wir zum Beispiel Job Descriptions formulieren Ist sehr wichtig weil die entweder Frauen anspricht oder nicht.

00:09:36: Und wir haben uns zum Beispiel jetzt sehr stark engagiert in einem Projekt von UNESCO.

00:09:42: UNESCO ist ja die UN-Organisation für Bildung und sie haben sich auf KI.

00:09:48: Also das ist einer der größten weltweit Ausbildner in Sachen KI.

00:09:53: Und die haben eine Initiative Women for Ethical AI, da sind wir.

00:09:58: als ADECO Group waren wir ziemlich von Anfang an mit dabei und zwar eben mit einem Projekt, wo sie gesagt haben gut wir müssen

00:10:04: die Sprache

00:10:05: angucken im KI wie eben die Job Descriptions auch formuliert werden Und wie das dann, wenn sich das selbstgenerierte

00:10:14: etc.,

00:10:14: was das für Auswirkungen hat.

00:10:16: Das sind mit Bias und Gender-Testing usw.

00:10:19: Das Projekt haben wir jetzt gerade

00:10:20: abgeschlossen... Ich würde ganz kurz unterbrechen, KI-Bias ja?

00:10:23: Für die Zuhörerinnen und die anderen.

00:10:24: Genau, genau, genau!

00:10:25: Die KI ist ja

00:10:26: oft im Vorannahmen oder kann auch sehr stark diskriminieren sein.

00:10:29: Das meintest du wahrscheinlich damit, gell?

00:10:30: Genau, und wenn man da natürlich nochmals eben eine Umgangssprache hat, die eigentlich abweisend ist für Frauen Tja dann kommt man, ist das eine der Barrieren.

00:10:41: Das ist eine der Maßnahmen und wir haben uns übrigens auch in der Schweiz gibt es ein Medienhaus, dass eine Initiative, die heißt Equal Voice da geht's eben auch darum, dass man einfach auf der Kommunikationsebene sicherstellt, welche Kommunikationmittel eben gender so quasi unabhängig sind.

00:11:01: und da sind wir jetzt als Gruppe mit dabei.

00:11:05: aber ich denke Das sind auch Maßnahmen, die eben in die richtige Richtung gehen.

00:11:11: Hast du noch einen Tipp was du jungen Frauen mitgeben würdest?

00:11:15: In ihrer Karriereplanung.

00:11:16: Man kann ja eine karriere strategisch planen wie man vielleicht ein bisschen sichtbarer wird.

00:11:21: Vielleicht gibt es auch zu hören, um zu dir Eigenwarnigung haben sie wollen sich gar nicht so den Mittelpunkt stellen.

00:11:26: Man würde ja schon die Leistung sehen wenn Sie die erbringen und wo diese sich sichtbaren machen vielleicht eher als gar keine Charaktereigenschaft gesehen vielleicht auch fossieren möchte.

00:11:37: Hast du da irgendwie ein Tipp, wie man sich mehr traut und das für dich in Eingang bin kann?

00:11:42: Das ist so eine tolle Frage.

00:11:44: ich sagst dir weil ich bin jetzt reiferend altes und hatte immer einen guten Selbstbewusstsein.

00:11:49: aber auch bei mir weiß ich immer das Gefühl eben Du hast es angesprochen ja die merken das schon wenn ich gute Arbeit mache

00:11:55: Stimmt nicht

00:11:57: Ja vielleicht der eine oder andere Aber immer schauen dass man ... gewisse Sachen dann weiterleitet, auch wenn es nur zu Info ist.

00:12:06: Eben selber darüber spricht...

00:12:08: Also Leistung transparent machen sagst du?

00:12:10: Genau!

00:12:11: Kulturell das ist gut, wenn du die schönen Worte, das finde ich sehr gut kulturell.

00:12:14: Ich habe Schweizer Eltern beide Basler und da ging's natürlich sehr stark darum eben ja man soll sich nicht so stark selber in den Vordergrund stellen

00:12:24: etc.,

00:12:25: Da musste ich natürlich dann auch irgendwann über meinen Schatten springen.

00:12:28: Und das ist ja die Art und Weise, wie man es macht oder?

00:12:30: Also man kann ein Huhn sein oder irgendwie eine arrogante Geiss aber man kann auch einfach normal über das Projekt berichten ohne dass man selber jetzt eben wahnsinnig sich in den Vordergrund stellt.

00:12:45: Tatsache ist, dass man die Stimme nutzt.

00:12:47: also da...

00:12:48: Und proaktive Updates gibt's ja absolut!

00:12:50: Man muss absolut weil sonst macht es keiner für einen.

00:12:55: Ich denke, die einen oder anderen natürlich reagieren stärker darauf wie das Umfeld dann auch reagiert.

00:13:04: Also wenn man sich davon ein bisschen lösen kann, dass für das eigene Wohlbefinden sowieso gut trotzdem wichtig immer kalibriert.

00:13:14: Aber ich glaube ein Tipp bei mir was ich damals lernen musste war zum Beispiel mein LinkedIn Profil weil ich hatte lange das Gefühl hoch Ich habe überhaupt nichts Interessantes zu berichten.

00:13:26: Und dann, ich auch lange das Gefühl hoch... ...ich darf mich doch hier nicht so quasi eben profilieren.

00:13:32: Das Unternehmen könnte ja schaden davon tragen und dann hab' ich dann irgendwann gemerkt also des Unternehmens dem ist es vollkommen wurscht.

00:13:41: da schaut keiner auf mein LinkedIn.

00:13:43: Also mittlerweile ein bisschen mehr leider.

00:13:45: Ich wollte gerade sagen hat sich erinnert?

00:13:48: Ja gut übrigens!

00:13:49: Also das Unternehmen eben wirklich die haben keine Zeit ... und die Algorithmen funktionieren sowieso auf ihrer Art und Weise.

00:13:56: Also da muss ich stark über meinen Schatten springen... ...und diese Überlegung habe ich mir damals natürlich schon gesagt, wo ich dann fand also für mich jetzt... ...ich werde nichts Persönliches posten, nie auf LinkedIn,... ...und ich werde in meiner Swimlane bleiben, also eben dieses Labour-Market-Policy dieser Bereich... ....und entsprechend mache ich mich da jetzt ein bisschen breiter.

00:14:19: Und so habe ich das dann langsam.

00:14:21: Das war ja nicht gleich am Anfang so wie jetzt, habe ich das dann aufgewaltt.

00:14:25: Aber diese Hemmschwelle nehme ich mal an haben viele und da kann ich also nur sagen go for it!

00:14:32: Und eben einfach diese eigene Stimme nutzen überlegen... Das

00:14:38: ist wichtig.

00:14:38: zu sagen was passt zu mir welches Thema und laut sein.

00:14:42: man kann ja auch seriös laut sein

00:14:44: Total, total.

00:14:46: Also ich sage immer loud and proud sowieso... Übrigens unsere Branche müsste das viel mehr sein und jeder der so tolle Arbeit macht in unserer Branche sowieso also bitte teilt tolle Erfahrungen, teilt wie ihr Kunden hilft, teilt wie ihr Arbeitnehmenden helft, teils wie ihr Probleme löst.

00:15:03: Sprecht darüber!

00:15:05: Ich würde es sogar extrem begrüßen.

00:15:08: und eben auch bei Frauen oder wenn man Ja, auch mal ein Gedanke hat.

00:15:13: Der in Bezug hat auf einen Projekt das man hat ja gut teilen und genau also das ist sicherlich etwas.

00:15:22: Super!

00:15:22: Ich glaube da sind viele gute Tipps mitgegeben und es steht alles unter dem Motto zum Besten sich zu trauen aber wenn sie sich nicht traut, traut sich jemand anders und man hat nichts zu verlieren an dem Sinne.

00:15:34: Man setzt sich immer Qualität durch geschlechterunabhängig und Qualität muss man aber sichtbar machen dass das wozu wir heute beide glaube ich ein Mutig wollten.

00:15:43: Dann vielen, vielen Dank an der Stelle wirklich beeindruckende Biografie und hatten mir sehr viel Spaß gemacht mit dem Gespräch

00:15:50: hier.

00:15:50: Ja, ich danke dir!

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