Mehr als Matching: Wie sich die Personaldienstleistung neu erfinden muss

Shownotes

Wie verändert sich die Personaldienstleistungsbranche in einer Zeit, in der technologische Innovationen, Fachkräftemangel und wirtschaftliche Unsicherheit gleichzeitig auf Unternehmen einwirken? Und welche Rolle können Personaldienstleister dabei künftig einnehmen?

In dieser Folge von DISruptiv spricht Stephan Bahns mit André Sola, Vorsitzender der APSCo Deutschland, über die Herausforderungen und Chancen einer Branche im Wandel.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Personaldienstleister in einem Markt behaupten können, der zunehmend von Spezialisierung, Automatisierung und veränderten Kund:innenerwartungen geprägt ist. André Sola erläutert, warum die Branche vor einem tiefgreifenden Umbruch steht und weshalb reine Vermittlung künftig nicht mehr ausreichen wird. Gefragt seien vielmehr Beratungskompetenz, Marktverständnis und die Fähigkeit, Unternehmen und Talente erfolgreich zusammenzubringen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist die Zukunft der Personaldienstleistung. André Sola erklärt, warum Anpassungsfähigkeit zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren gehört und weshalb Unternehmen ihre Geschäftsmodelle kontinuierlich hinterfragen müssen. Dabei spricht er auch über die Auswirkungen technologischer Entwicklungen und darüber, wie sich die Rolle von Recruiter:innen und Berater:innen künftig verändern wird.

Darüber hinaus werfen Stephan Bahns und André Sola einen Blick auf den Arbeitsmarkt und die Entwicklung von Fachkräften. Sie diskutieren, warum spezialisierte Kompetenzen zunehmend an Bedeutung gewinnen, wie Unternehmen Potenziale besser erkennen können und weshalb individuelle Karrierewege wichtiger werden als standardisierte Lebensläufe.

Auch das Thema Führung nimmt einen wichtigen Platz im Gespräch ein. Wie haben sich die Erwartungen von Mitarbeitenden verändert? Welche Anforderungen kommen auf Führungskräfte zu? Und wie gelingt es Unternehmen, Talente langfristig zu entwickeln und zu binden?

Zum Abschluss geht es um die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Personaldienstleistungsbranche. André Sola ist überzeugt, dass KI den Menschen nicht ersetzt, sondern die Art der Arbeit verändert. Automatisierte Prozesse können Effizienz schaffen und Freiräume eröffnen, während die eigentliche Stärke der Branche weiterhin in Beratung, Kommunikation und dem Aufbau vertrauensvoller Beziehungen liegt.

Ein Gespräch über Transformation, Spezialisierung, Führung, Künstliche Intelligenz und die Frage, wie sich die Personaldienstleistungsbranche für die Arbeitswelt von morgen aufstellen kann.

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu Disruptiv, heute mit einem sehr spannenden Thema und zwar den Ausblick auf die Zukunft der Stuffingbranche.

00:00:13: Wir können zwar nicht mal Vorkast bis zum nächsten Quartal geben aber wir wagen heute mal einen

00:00:16: Ausblick.

00:00:17: und jetzt habe ich niemand gering dabei als Unterdexperten André Soler, der sich natürlich auch sehr viel mit der Stuffingsbranche beschäftigt und gerne auch immer mal einen Blick in die Zukunft fragt.

00:00:26: André, was ist deine These?

00:00:28: Wo geht die Branche hin?

00:00:29: Im Entwicklungen wird es gerade so ein bisschen von Lebenslaufversindern mehr in Richtung Berater.

00:00:33: Haben wir denn überhaupt das Personal dafür und die Ausbildung?

00:00:36: Wie siehst du das?

00:00:37: Beantworte ich dir gleich, alle Liebster Stefan aber lass uns doch noch einen Hook vom letzten Mal weitermachen bevor ich dir das Vermittler-Berater Frage beantworten.

00:00:47: und zwar behaupte ich ja ihr seid auf dem Weg mit der Disser G Ihr wollt alle drei Bereichs Geschäftsbereiche excellent anbieten Und ich habe noch nie den Dienstleister gesehen, dass es geschafft hat.

00:00:57: was befegt dich dazu zu sagen, dass du das schaffst mit deiner Firma.

00:01:02: Ich glaube es gibt Firmen die kommen von ihrer Origin aus der Personalvermittlungsecke.

00:01:07: Ihr seid ja Zeitarbeiter?

00:01:09: Genau ich gehe gleich da rein und wenn man von der Personal-Vermittlungsecke kommt ist es meistens schwierig...

00:01:15: Du meinst Pirm?

00:01:16: Ja genau Pirm macht.

00:01:17: Aus einer reinen Pirm DNA einen Zeitarbeitern an dem Deutschland hochzuziehen habe ich noch nie klappen sehen.

00:01:22: Da gebe ich halt diese Recht.

00:01:23: so.

00:01:24: Ich glaube, dass die Zeitarbeit so rein von der Thematik, wie man sie jetzt mal ziemlich aufstellen muss.

00:01:30: Von der ganzen Abrechduchsthematik, von der ganzen Regulatorenregelthematik.

00:01:33: Absoluter Keller!

00:01:33: Wenn man es nicht kann... Angstbrustvoller gehts gar nicht?

00:01:36: Ja Das ist die Königsdisziplin auch wenn's manchmal belächelt wird von den Perm-Units oder enthängen uns.

00:01:41: Aber wer das ein Griff hat, Komplexkonform hat er schonmal viel gewonnen.

00:01:45: D. h., der Sprung in Richtung Interim und da gibt es ja auch vieles zu bedenken mit Scheinselbstständigkeit mit Checklists etc.

00:01:51: ist dann gar nicht mehr so groß.

00:01:52: und die Frage ist ja, hat man den Footprint oder die Glaubwürdigkeit im Markt?

00:01:56: In dieser Spezialisierung und bei uns wird es zu intremen Menschen mit Bereichen Finance, HR-Bereich sein glauben einem die Kunden dass man das kann?

00:02:04: und wir haben Kunden die kaufen seit sechzig Jahren ein Finance-Personal von uns.

00:02:08: und ehrlicherweise geht's da gar nicht darum ob sie glauben es ist können sondern wir sind mitten dabei es ihnen zu beweisen.

00:02:15: Mache Nagen oder Kunden Glaubens?

00:02:17: Ich sage nicht, dass ein Berater alles drei anbieten sollte.

00:02:20: Das halte ich auch für falsch.

00:02:22: Aber die spannende Frage ist ja, solltet einen Berater Temp und Pyrn gleichzeitig anbieten?

00:02:27: Da kann ich sagen, die letzten, bin jetzt seit über sieben Jahren in der DSAG.

00:02:31: das war ehrlicherweise der Grund warum wir natürlich alle Krisen sehr erfolgreich durch sind weil wir hybrid gearbeitet haben.

00:02:37: Das heißt bis zu einer gewissen Größe haben wir Pyrm angeboten dann Dedicated Pyrr und Interim Management oder Contracting.

00:02:44: wie ihr es kennt wird würde ich auch immer dedicated machen und dafür gilt es, die richtigen Menschen zu gewinnen.

00:02:49: Da haben wir eine richtig coole Story, glaube ich aktuell.

00:02:51: Und es geht ja darum, diese Expertise im Konzern zu haben eben auch komplexere Prozesse abwickeln zu können.

00:02:58: Also ich glaub dir das, dass eure Kunden euch das glauben, dass ihr das könnt?

00:03:04: Meine Frage ist, könnt ihr's?

00:03:06: Und jetzt habe ich richtig verstanden, ihr habt reine Pirm-Vertriebler.

00:03:09: Ihr habt reinen Temp-Vortriebler und habt jetzt reine Kontraktvertriebe?

00:03:13: Fast richtig!

00:03:14: Wir haben Hybrid-Verdreter, die machen Zeitarbeit und Personalvermittlung bis zu sich tausend Euro.

00:03:19: Wir haben eigentlich große Hubbestandorte wo wir der GeldPermteams haben und an anderen Standorten bieten wir auch höherwertige Permsachen an.

00:03:27: Und dadurch haben wir halt wenn es eher so in Richtung Exektivbereich geht Termunits, die das gute Abdeckungsgeschäft und beim Interimmanagement ist einfach der Grundwesen bisher noch nicht reingegangen.

00:03:37: Aber wer macht jetzt den Interim?

00:03:38: Der Disponent?

00:03:39: Ja wir haben Consultants, Dedicated Interim-Consultants, jetzt vorne nämlich im Freifahrt in München Und die werden jetzt Geschäft angehen und dann werden wir so exzessiv gestattet oder ausweiten.

00:03:46: Also nicht der Dispontant.

00:03:48: Wenn bei dir Dispondent-Conzalten es doch auch konsulten, sie arbeiten teils auf sich gerade.

00:03:52: Es wird noch ein Dedicated Good Interim geben.

00:03:54: Okay also wir haben jetzt einen Vertriebler in Münchern, der macht Arbeitnehmerblassung Genau.

00:03:59: Macht er jetzt auch Contract?

00:04:01: Nein!

00:04:01: Da gibt es einen zweiten Vertrieb, unten drittem der PERMacht und die rufen alle den gleichen Kunden an.

00:04:06: Sehr abgestimmten dann da ja und sie rufen unterschiedlichen Organigramm-Teilen

00:04:09: an

00:04:10: und das klappt ehrlicherweise richtig gut.

00:04:14: Okay.

00:04:15: Also drücke ich euch die Daumen.

00:04:16: Ich profitei, dass es Abstimmungprobleme intern geben wird.

00:04:19: Wir sind da erstaunlich gut in der Abstimmung weil ich kenne es auch anders genau wie du es beschreibst Und man richtet ja auch mal von dem, was man auch kennt oder selber erlebt hat.

00:04:29: Ich war selber sehr erstaunt und das ist hier sehr gut geklappt im Zusammenspiel.

00:04:33: Ich gebe dir ein gutes Beispiel.

00:04:34: Wir haben ein paar Initiative laufen, die nennen wir One-Diss bei malen Kunden aufgezählt, die nun einen Bereich kaufen.

00:04:40: War erschreckend!

00:04:41: Nein Geschäftsbereich?

00:04:41: Ja genau.

00:04:42: Das heißt, wir produzieren eine ganze Zeit vier Geschäftsbereiche und der Kunde kauft trotzdem nur einen Bereich und da bringen uns gerade gegenseitig rein... ... habe ich auch gedacht, okay klappt das und klappt erstaunlich gut.

00:04:52: Gibt es Split

00:04:52: Fees oder was kriegt der um jemanden reinzubekommen?

00:04:55: Gar nicht mehr mit Split Feese sondern wir haben eine Competition drauf.

00:04:58: da gibt's dann ein Team Event.

00:04:59: also eher versuchen gar nichts individuelles zu lösen... ...sondern die Leute etwas sammeln zu bringen ja und Spaß im Vertrieb zu vermitteln... ...der vielen Menschen noch abhanden kommen muss.

00:05:07: Und da merke ich dass die Bereitschaft zusammen den Turm zu stürmen... ...den Kunsterobern relativ groß ist.

00:05:14: Und genau so haben wir eine große Offenheit gegenüber Interim Management von den Zeitarbeitskollegen.

00:05:19: Und ich glaube, das ist der Unterschied, dass wir dieses Konkurrenzdingen nie so befeuert haben.

00:05:24: Wir können es immer nur gemeinsam schaffen und natürlich gibt's auch Konflikte.

00:05:28: Es geht auch mal über Reibung, aber in Summe sind wir da auf einem guten Weg, ehrlich gesagt.

00:05:33: Das ist jetzt das politische Managerstatement oder ist es wirklich so?

00:05:37: Nein, das is' was ihr lebe!

00:05:37: Also natürlich haben wir auch Konfikte oder abgrenzungsthematiken, die hat jeder Dienst heißt.

00:05:43: Aber es gibt, glaube ich einen unterschiedlichen Grad von Konfliktlevel oder von gegeneinander arbeiten übereinander reden oder miteinander reden.

00:05:50: Und da muss ich sagen kann ich ja selber auch vergleichen bin jetzt seit zwanzig Jahren in der Branche habe andere Kulturen erleben dürfen und hab' da sehr sehr auch anderes zu erleben können.

00:06:00: Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg!

00:06:02: Was ist euer Plan für das Jahr zum Jahr?

00:06:04: Wie groß soll damit wir da ein Anker haben und wer wird es unseren in die Kommentarspalte über LinkedIn reinschreiben können?

00:06:11: wieviel wollte Euer Kontrikt bis ins Wachsen?

00:06:13: Ich

00:06:13: finde immer sehr vorsichtig, weil die Fakt ist natürlich dass es überall Kostendruck

00:06:17: gibt.

00:06:18: Alle Dienstleister stehen unter Druck alle und das Überall auch auf die Kosten geschaut wird und reagiert wird.

00:06:23: Und gleichzeitig gibt's einzelne Szenarien wo eingestellt wird.

00:06:26: Aber ich glaube wir müssen dann ehrlich mit diesen Zahlen umgehen.

00:06:29: Ich gucke mir mal den Gesamteftees an.

00:06:30: Das ist aber ganz spannend.

00:06:32: Dann sieht man so ein bisschen was was die wahre Währung.

00:06:33: Okay,

00:06:34: Ende twenty sieben zwanzig wie viel habt ihr dann?

00:06:37: Also wir haben verschiedene Szenariens.

00:06:38: Ja

00:06:39: hier legt mir wieder Vorlage runter.

00:06:43: Ich will noch nicht zu viel raten, aber es kann sein, dass wir sehr stark investieren.

00:06:47: Es kann sein das wir das gesund angehen.

00:06:49: Ich selber habe schon auch hier wieder aus den letzten sanzialen Szenarien erlebt wo es heißt stellen wir bei diesen einen Quartal dreis Wettarbeiten ein hat übrigens nur nie funktioniert.

00:06:58: bei keinem Dienstleistung wird trotzdem wieder gemacht.

00:07:02: man lernt mich.

00:07:03: drauf ist ein Muster.

00:07:04: was halt irgendwie scheinbar sich verfangen hat halte ich nicht so viel von mir.

00:07:08: erst mal Strukturen schaffen Skalierbarkeit schaffen und wenn dann die Basis da ist Dann kann man noch massiv einstellen, aber die ganz spannende Frage ist ja bei dem großen Numberschirm was wir gespielt haben.

00:07:19: Wie viele Menschen kann man überhaupt zeitgleich anbohren?

00:07:21: Was ist überhaupt gesund?

00:07:22: Und wenn man es ja nicht für irgendwelche LinkedIn-Postings, werden die meisten Leute einstellt und dann baut es halt wichtig.

00:07:27: das finde ich sehr, sehr hohe Profitabilität erzielen.

00:07:32: Ja, ich wollte dir die Frage beantworten.

00:07:33: du redest immer so lange Stefan!

00:07:35: Du hattest gefragt ob's in Zukunft von der Vermittlung in der Beratung gibt.

00:07:38: Genau.

00:07:39: Die Antwort ist ja

00:07:41: okay.

00:07:42: Was passiert?

00:07:45: Wie sieht die Zukunft aus, ich meine es schwer zu beantworten.

00:07:48: Ich habe den abgesangen der Branche höchste Tanzjahr und die Frage ist halt was kommt wirklich?

00:07:55: Also eine Sache die mich seit zwanzig Jahren verfolgt um wo ich auch immer darüber schreibe dass man wenn wir jetzt nur die Festanstellungen mal gucken muss immer unterscheiden is man Vermittler oder ist man Berater?

00:08:07: jeder von uns hat in sich Das Gefühl, dass ein Berater ist weil er den Kunden berät.

00:08:12: Aber es gibt sowas wie eine juristische Grundlage von unserem Geschäft und eine Vermittlungstätigkeit erfolgt.

00:08:18: wenn die Zahlung nur mit dem Erfolg des Placements vermittelt ist dann bist du grundsätzlich Vermittler.

00:08:25: das heißt wenn du lieber Kollege draußen bist und nur Erfolgsbasierts vermittelst dann bist Du Vermittlern.

00:08:29: Ein Berater bist du juristisch gesehen?

00:08:32: Wenn du nicht nur an dem Erfolg des Placements bemessen wirst, sondern wenn du andere Dienstleistungen erbringst die denen zuträglich sind.

00:08:39: Wenn wir in einem full-search Retainer arbeiten oder einen mandatsbasierten Suche haben wir eine Shortlist.

00:08:44: da machen wir der Kundenanalyse dann klären wird den Kunden über ganz viele Parameter auf die nicht immer in ein placement enden muss.

00:08:52: manchmal sagt der Kunde jetzt mit dem Erkenntnis was ich hier gewonnen habe hab ich festgestellt dass mein Gehalt so wenig ist das er falsche Position ist genau Ereignungsdiagnostik sein und das ist Beratung.

00:09:05: Und da bin ich eigentlich der Ambassador, dass wir das unterscheiden auch wenn es geil ist den Kunden immer zu sagen Ich bin Berater ja Wir müssen internen und das vielleicht auch ein Problem von unserer Branche Dass wir immer sagen berater und den Kunden auch nicht sagen wann wir beraten und dann vermitteln tätig sind weil der kunde hat nämlich den eindruck dass er eine beratung einkauft.

00:09:23: aber wir müssen den Kunden sagen hey Wenn du erfolgsbasiert uns beauftragts kannst du keine beratungs tätigkeit erwarten die ich dir geben würde, wenn du mich retains.

00:09:33: Zeitqualität kosten!

00:09:35: Du gibst mir mehr Geld?

00:09:37: Dafür bin ich noch schneller und noch qualitativ hochwertiger.

00:09:40: Du gibts mir weniger Geld?

00:09:41: Ich muss opportunistisch schauen wo ich meinen Placement mache.

00:09:44: so einfach ist das.

00:09:45: Und die Botschaft versuche immer an unsere Kunden rauszutragen und alle Kunden jetzt zuhört versteht es endlich und fragt euren Personalberater, Personalvermittler welches Beauftragungsmodell eher gut ist und was er dir anbieten kann.

00:09:57: dann hast du nämlich auch nämlich ein Erfolgserlebnis.

00:10:00: Ja, ich glaube viele Kunden gar nicht sich die Zeit nehmen oder wollen um da so differenziert draufzuschauen.

00:10:04: Sondern sie waren einfach in Lösungen auf die Stelle besetzt haben und möglichst günstig, möglichst schnell und möglichst qualitänisch.

00:10:10: Ist auch total okay.

00:10:11: Kunde ist König.

00:10:12: aber wir als Industrie müssen natürlich dann sagen was Sie von uns erwarten können.

00:10:16: keine falsche Erwartungshaltung wecken kein Oversell machen der uns dann später auf die Füße zurückfällt macht ihr aber sicherlich nicht.

00:10:23: Ich spreche

00:10:23: mich den Punkt an.

00:10:23: ich kann mir auch viele junge Leute in unserer Branche die vertrieb machen.

00:10:26: Ich glaube, das so differenzierten Kunden auch zu erklären und zu verkaufen ist gar nicht immer so einfach.

00:10:31: Aber so wichtig halt.

00:10:34: Und meine Zukunft – das war die Frage, die du gesagt hast – ich glaube, dass reine Vermittlungstätigkeit und freiberufliche Projektvermittlungen übrigens auch eine Vermittlungstätigkeit in meiner Interpretation... Reine Vermittlungstätigkeit wird es in der Tendenz schwerer haben, zu überleben als eine Beratungstätigheit.

00:10:53: Weil in einer Beratungsmaße machst du eine Transformation von dem was der Kunde sagt und der Kandidat sagt und dann versuchst du die zwei Welten zusammenführen eigentlich unsere Grundstärke mit Information Junks, mit gefährlichen Halbwissen ein Matching von zwei bewegenden Partnern herbeizuführen.

00:11:10: Ich glaube

00:11:10: wir müssen Kunden künftig Arbeitsschritte verkaufen.

00:11:13: Ja, auf dem Weg zum Placement oder eben auch zur Idee welcher Mitarbeiter einzustellen ist und das kann viele aber auch unterschiedlich aussehen.

00:11:23: oder der Richtigeise-Scheiß auch nicht, das ist jetzt eine reine Meinungsaussage.

00:11:28: Die Tokenisierung der Steffingbranche in der Zukunft kauft der Kunde keine... Ja genau, gibt es nur noch wie bei ChatGPT oder Claude, kaufst du nur noch eine Umfrage oder eine Menge ein und was dir dann geliefert wird tut der Credits abrufen.

00:11:47: Zum Beispiel ja und das wäre so ein Zukunftstalk.

00:11:50: aber ich glaube was definitiv passieren wird.

00:11:54: Und da gibt es extrem viele Dienstleister.

00:11:58: und da komme ich nochmal schnell auf meinen Artikel zurück, ich habe mal über den Artikel Vermittler zum Wertschöpfungspartner gesprochen.

00:12:07: wenn man reiner Vermittlerin oder Berater ist dann können wir entweder Zeitarbeit Pirm oder Contracting anbieten.

00:12:15: Und das können wir gut oder schlecht machen, da können wir an der GP Produktivität arbeiten oder nicht arbeiten.

00:12:21: Aber die Herausforderung was viele gesehen haben wenn sie dem Brunchen wechsellich hinbekommen weil Sie jetzt nicht in Defense wechseln können Dann gibt es eine andere Möglichkeit und dass ist entweder näher zum Kunden gehen Das heißt On-Site Management APO Lösung Genau oder man macht neue Produkte.

00:12:43: Also ein Steffer will in Richtung Gewerk gehen, wo euer Akkord ist im Moment.

00:12:46: Ist natürlich ein ganz anderes Game mit ganz anderen Berechnungszyklen und mit ganz andere Verantwortung.

00:12:53: Und alle sagen immer ich möchte jetzt Werkvertrag anbeten aber das sage ich auch immer des Grünen ist immer da grüner, wo du gerade nicht bist.

00:13:00: Und dann natürlich die Königsdisziplin näher zum Kunden unten neues Produkt dass es dann eine Technologiefirma werden.

00:13:08: Das ist der heiße Scheiß wo eigentlich jeder hin will was aber für viele von uns wahrscheinlich unmöglich ist, weil wir nicht die Mittel haben.

00:13:16: Nicht das Know-how haben und nicht die Kundenstruktur haben, um dahin zu kommen?

00:13:20: Ich kann auch davon nur abraten.

00:13:21: Es gibt immer diese Fantasien.

00:13:22: Wir müssen alle in der IT-Plattform werden.

00:13:24: Wir können ja auch Stellenbörsen, die man versucht hat, unser Berufstag täglich zu sein.

00:13:29: Ich bleibe dabei.

00:13:30: Wir sollten bei dem bleiben was wir können oder das ist am Ende des Thema Kommunikation, Vertrieb Menschen durch die Rollen bringen.

00:13:36: Der Weg dahin wird sich aber verändern.

00:13:37: Und er wird wesentlich automatisierter sein wesentlich effizienter werden.

00:13:43: Wir werden andere Kostenstrukturen sehen in der progerische Zukunft und wahrscheinlich ist ein bisschen weg von den Kreuzfahrtschiffen mehr zu schnell

00:13:49: beruhen.".

00:13:50: Ja, da kann ich jetzt erst mal widersprechen.

00:13:54: Ich denke jemand, der die Möglichkeit hat Richtung Technologieplattformen zu gehen soll es auf jeden Fall tun weil Technogieplattform sind im Bereich Blukollar im Moment stark.

00:14:03: oder also wenn du mal zum Beispiel in der Studierendenvermittlung guckst, da funktioniert das sehr gut.

00:14:09: Weil der Kunde als auch der Kandidat bereit sind diesen Technologiefahrt zu gehen?

00:14:15: Das ist jetzt sicherlich in der SAP Freiberufler-Vermittlung noch nicht.

00:14:19: Da gebe ich den hundertprozentig Recht.

00:14:20: Der Kunde möchte nicht den Freiberübler aussuchen und er möchte den nicht priefen.

00:14:23: Er möchte dann keinen Dropout haben sondern er möchte eine fertige Lösung haben.

00:14:26: Das ist unsere Beratungsdienstleistung.

00:14:28: aber im Blue Collar Sector wo wir davor festgestellt haben Gehaltswachstum und Nachfrage entsteht, sind natürlich einige Plattformen am Markt super attraktiv unterwegs.

00:14:41: Die ein Automatisierungsgrad in der Arbeitnehme- überlassung von neunzig Prozent haben.

00:14:45: Neunzig prozent der Prozesse... Ich habe da gerade einen anderen Podcast aufgenommen, das ist noch nicht öffentlich ... Von zwölf tausend Placements an Ü-Placement Studierende im Monat sind neunzig Prozent end to end automatisiert wo keiner was anfasst.

00:15:02: Und es ist dann schon geil!

00:15:04: Ich glaube, es muss auch so sein bei Studierenden.

00:15:06: Weil ich noch kein Geschäftsmodell jemals gesehen habe wo man mit der Studentenvermittlung langfristig Geld dringend hat und wahrscheinlich genau...

00:15:13: Weil es ein Tagjobs da würden wir mit unseren Transaktionskosten wieder

00:15:17: hin kommen.

00:15:18: Ja, genau.

00:15:19: Aber wo der gesagt hat, wo er dann natürlich wieder Geld verdient ist da, wo der Kunde den Service einkaufen will?

00:15:26: Weil der Kundet es dann trotzdem noch nicht will.

00:15:27: Dann braucht er wieder einen Berater, dann brauche ich wieder ein Vermittler und brauche wieder einen Konsultantrikotter, der mit ihm zusammenarbeitet.

00:15:33: Also

00:15:33: meine Stellthese ist das Thema Self-Service in Deutschland immer schlechter angenommen wird als zum Beispiel in den USA und Kanada, wo es viel mehr Schätzmittele gibt die da schon Usus sind.

00:15:44: Muss sich daran, dass wir in Deutschland mit Self service oft irgendwie niedrige Qualität später den Preis zu bieten.

00:15:49: Und die Kunden der E-Schnitt völlig überlastet, anders darf es sind.

00:15:52: und auch in Rekrutik hat wir vorhin schon noch zu viele Reihen betätigt.

00:15:57: Es liegt

00:15:57: auch daran wie wir als Gesellschaft gehen mal nach China oder gehen nach Skandinavien, wie die technologisiert sind.

00:16:04: da sind wir wirklich noch hier ein bisschen in der Andertale Status sein.

00:16:07: und das ist natürlich Technologien beeinflussen sich immer gegenseitig und wenn ich bin jetzt hier ins wunderschöne Frankfurt gefahren und wieder eineinhalb Stunden hatte ich kein richtiges Telefonnetz.

00:16:19: Ich glaube ja schon, dass die Dienstgeister sehr viel technologischer werden müssen oder auch technologische Lösungen der Kunden anbieten.

00:16:26: Aber ich glaube nicht an die eine Technologieplattform, die unsere Branche diskutiert was bei Jochen Manel ist.

00:16:31: Also es wird.

00:16:33: jetzt muss ich mal aufpassen, was du sagst?

00:16:35: Ich glaube das wird kein Amazon in der Steffenbranche in Deutschland geben.

00:16:39: Das da bin ich beide.

00:16:40: Aber es würde viele eben uns ärgern werden oder uns dabei helfen werden, dass wir uns sehr stark schnell weiterentwickeln.

00:16:45: Was lieber dieses schönes Schlusswort ist... Total.

00:16:48: Und hat mir immer sehr viel Spaß gemacht und vielen Dank für die Zeit!

00:16:51: Tschüss!

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